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Vorbereitung
Der Winter in Deutschland ist viel kälter. Temperaturen bis zu -15°C sind nicht selten. Die Griechische Landschildkröte könnte eine Überwinterung nicht schadlos überstehen. Deshalb ist es nötig einen geeigneten Überwinterungsplatz zu suchen. Viele Schildkrötenhalter lassen ihre Schildkröten im separaten Kühlschrank überwintern. Wir haben uns auch für diese Methode entschieden. Die Vorteile sind:
- die lt. Literatur empfohlene Überwinterungstemperatur von 5°C bis 6°C ist problemlos einzuhalten.
- Eine Gewichtskontrolle ist leicht möglich (der Gewichtsverlust darf max. 10% betragen)
- das Substrat in der Überwinterungbox kann gut feucht gehalten werden (Wichtig! Einer Austrocknung wird vorgebeugt)
Die Vorbereitung findet mitte bis ende Oktober statt. Wenn Die Außentemperaturen stetig unter die 15°C -Marke fallen. Die Vorbereitung dauert 4 Wochen und sollte in der beheizten Schutzhütte stattfinden. Der Vorteil gegenüber einen Terrarium ist die natürliche Tageshelligkeitsverkürzung und durch die kältere Umgebungstemperatur kann die Temperatur über einen Thermotimer leicht kontrolliert angepasst werden.
Am Anfang der vierwöchigen Vorbereitung wird der Thermotimer am Tage auf 19°C und in der Nacht auf 16°C gestellt. Der Wärmespot wärmt 8 Stunden. Am Ende der vier Wochen sind am Tage 10°C und in der Nacht 8°C. Der Wärmespot ist in der letzten Woche “aus”. Die Einstellungen werden 1-2mal in der Woche angepasst.
In den letzten 1-2 Wochen werden die Schildkröten jeden 3.Tag handwarm gebadet. Dieses provoziert die Restentleerung des Darms. Nach ca. 2 Wochen in der Vorbereitungsphase wird die Nahrungsaufnahme ohnehin eingestellt. Die Schildkröten werden träge und verbuddeln sich meist. Nach diesen vier Wochen können sie dann in die Überwinterungskiste.
Die Überwinterungskiste
Die Überwinterungskiste ist eine herkömmlich Plastikbox, welche so groß wie möglich gewählt werden sollte. Aber das sie natürlich noch in den Kühlschrank passt. Wir haben für unsere zwei Schildkröten jeweils eine Box. Die Boxen werden gefüllt mit:
Eine dünne Schicht aus Blähton verhindert Staunässe; eine Schicht aus Gartenerde ( sollte in der Füllhöhe mind. Schildkrötenhöhe haben) und obendrauf Buchenlaub (hat wenig Gerbsäure, alternativ auch Birkenlaub). Sollte die Gartenerde regional zu fest sein, dann kann sie mit Kokoshumus (ungedüngt und frei von Zusätzen) aufgelockert werden.
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